Die Norddeutsche vom 25.10.2012


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Die Norddeutsche vom 03.09.2012


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Vegesacker schießen im kommenden Jahr keinen König mehr aus / Wandel in fast allen Vereinen- 03.09.2012

Der Rest vom Schützenfest


Von Julia Ladebeck


Den Schützenfesten bleiben die Besucher weg. Es muss sich etwas ändern. Diese Erkenntnis setzt sich bei den Schützen durch. Während die einen auf Party und Disco setzen, verzichten andere ganz. Der Vegesacker Schützenverein will sich auf den Sport konzentrieren und keinen König mehr ausschießen.


Bremen-Nord. Schützenfeste haben ein Imageproblem. Seit Jahren bleiben die Gäste weg, die Schützen feiern unter sich. Viele Vereine specken ihr Programm ab, andere gestalten ihr Fest anders, moderner. Sie müssen sich die Frage stellen, ob die Attribute, die seit dem 19. Jahrhundert zum traditionellen Schützenfest gehören – Blasmusik, Geselligkeit, Trachten – heute noch zeitgemäß sind. Dass sich etwas ändern muss, das wissen auch die Vorsitzenden der Nordbremer Schützenvereine.

Eine ganz eindeutige Meinung zum Thema Schützenfest hat Gaby von Roden, Vorsitzende des Vegesacker Schützenvereins. "Diese Feste sind definitiv nicht mehr zeitgemäß", findet sie und kündigt an: "Wir werden im nächsten Jahr keines mehr machen; auch nicht vereinsintern." Auf einen Umzug und Rummel mit Festzelt und Tanz für die Bevölkerung verzichten die Vegesacker Schützen schon seit mehreren Jahren. Nun soll auch das traditionelle Königsschießen abgeschafft werden.

"Obwohl wir einen starken Zulauf beim Bogenschießen haben, ist unser Verein stark überaltert", erläutert die Vorsitzende, "die Traditionsschützen sterben aus". Wenn die Schützenvereine überleben wollen, da ist von Roden sich sicher, muss der Sport in den Vordergrund gestellt werden. "Ich kann 30-Jährige nicht zwingen, eine Tracht anzuziehen und kilometerweit zu Blasmusik durch den Ort zu ziehen. Das will auch keiner." Die Vegesacker überlegen, ob sie die Traditionsveranstaltung durch etwas ganz Neues ersetzen. "Wir möchten zusammen mit den bei uns ansässigen Vereinen – dem Kaninchenzüchterverein und dem Siedlerbund – ein Festival organisieren und den Seemanns-Chor Vegesack bitten, auch mitzumachen." Die Schützen wollen unter anderem ihren Sport vorstellen und die Gäste einladen, das Schießen auszuprobieren.

Ein Beispiel für die komplette Umgestaltung der traditionellen Zusammenkunft ist das Schützenfest in Neuenkirchen. Der Vorstand hatte die Organisation des Festhallen-Programms komplett in die Hände von Partyorganisator Peter Burgdorf gegeben. Dieser engagierte einen DJ samt weiblicher Begleitung, die als "High-School-Babes" mit weiblichen Reizen lockte. Dazu kamen als Stargast der aus einer Doku-Soap bekannte "Schäfer Heinrich" sowie das "Chaos-Team" mit einer Party-Show.

Was die Besucherzahlen angeht, scheint das neue Konzept der Neuenkirchener Schützen aufzugehen. Nach Angaben des ersten Vorsitzenden Jürgen Schuppik kamen zu den beiden Abendveranstaltungen jeweils mehr als 600 Gäste – etwa doppelt so viele, wie im Jahr zuvor. "Wir mussten bei den Veranstaltungen in der großen Halle vorher immer draufzahlen", sagt Schuppik. Das Schützenfest habe auf der Kippe gestanden. Sollte es weitergehen, musste sich etwas ändern.

Auch die älteren Mitglieder, so der Vorsitzende, seien mit den Neuerungen einverstanden. Zwar hätten sie die Abendveranstaltungen nicht selbst besucht, "weil es ihnen zu laut ist". Ein neues Angebot für die Bevölkerung und speziell für die jungen Leute, so Schuppik, fänden aber alle gut.

An anderer Stelle bleiben die Neuenkirchener Schützen dafür traditionell. Den Marktrummel auf dem Schützenplatz organisieren die Mitglieder weiterhin selbst. Und auch der Festumzug mit Spielmannszug, der Schießbetrieb und die Proklamation bleiben in gewohnter Form erhalten. Von der Idee eines gemeinsamen Schützenfestes für alle Nordbremer Vereine hält Schuppik nicht viel. "Wir würden jedenfalls nicht mitmachen, so lange wir hier in Neuenkirchen selbst etwas auf die Beine stellen können. Warum sollten wir dafür woanders hingehen?"

Hans-Jürgen Krüger, Vorsitzender des Schützenvereins Lesum-Burgdamm, ist dagegen Befürworter eines gemeinsamen Schützenfestes. "Ich habe versucht, das anzustoßen, bin aber bei einigen Vereinen auf taube Ohren gestoßen", sagt er. Die Idee komme immer mal wieder auf den Tisch. "Aber so lange nicht alle an einem Strang ziehen, wird nichts draus." Der Verein war der erste in Bremen-Nord, der sein Schützenfest abgeschafft hat. Nachdem das Interesse der Bevölkerung erheblich nachgelassen hatte, beschloss der damalige Vorstand im Jahr 1989 auf Festzelt, Umzug und Kirmes in Lesum zu verzichten.

"Es rechnet sich für den Verein nicht", weiß Krüger. "Die Organisation kostet viel Geld und zu den Umzügen kommen kaum noch Leute. In ländlichen Gebieten mag das noch gehen, aber in größeren Orten kommen Schützenfeste im herkömmlichen Sinne einfach nicht mehr an." Gleichwohl könne ein von allen Vereinen gemeinsam organisiertes und finanziertes Fest in größerem Format seiner Ansicht nach Besucher locken. "Es könnte beispielsweise auf dem Aumunder Marktplatz stattfinden", schlägt er vor. "Die Vereine könnten im Sternenmarsch dort hinziehen."

Einmalig könnte auch das Schützenfest in Lesum wieder aufleben – und zwar in ganz traditioneller Form. "Wir überlegen, ob wir zum 175-jährigen Bestehen des Vereins in fünf Jahren ein Schützenfest organisieren." Dabei, so der Vorsitzende, müssten allerdings das Ortsamt und die umliegende Geschäftswelt einbezogen werden, "alleine können wir das finanziell nicht wuppen". Bis dahin seien die Schützen aber ganz zufrieden mit Ihrem Königsball, der seit Jahren in der Gaststätte Brunnenhof gefeiert wird.

Der Rest vom Schützenfest

Vegesacker schießen im kommenden Jahr keinen König mehr aus / Wandel in fast allen Vereinen

Zitat:

"Ich kann 30-Jährige nicht zwingen, zu Blasmusik durch den Ort zu ziehen."

Gaby von Roden

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Die Norddeutsche vom 12.07.2012


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Die Norddeutsche vom 01.06.2012


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Das BLV vom 30.05.2012


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Bremer Sport Magazin -Mai 2012


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Die Norddeutsche vom 12.05.2012


Vegesacker trifft im Luftgewehr-Auflage-Wettbewerb 300 Ringe / Auch Gaby von Roden siegt - 12.05.2012

Maximal-Ausbeute für Heinemann

Von Sabine Lange


Bremen-Nord. Gute Ergebnisse erzielten die Aktiven der Nordbremer Schützenvereine bei den Titelkämpfen des Fachverbandes Schießen im Landessportbund Bremen. Am stärksten besetzt waren auf dem Schießstand in Vegesack die Auflagedisziplinen. Besonders erfreulich für die Gastgeber vom Vegesacker Schützenverein: Peter Heinemann erzielte das Maximal-Ergebnis von 300 Ringen im Luftgewehr-Auflage-Wettbewerb der Senioren C.
Mit Gaby von Roden (298) kam auch die Landesmeisterin der Seniorinnen A vom VSV. Zwei erste Plätze gingen an die Schützen des Burger SV. Bei den Senioren B siegte Hermann Hashagen (294), bei den Alterschützen lag Thomas Hermann (292) in Front. Auch die Altersschützen der Farger SG erreichten mit dem Luftgewehr gute Resultate. Marion Schute und Hubert Schute sicherten sich mit 291 beziehungsweise mit 292 Ringen jeweils Rang zwei.


Eines der bemerkenswertesten Ergebnisse erreichte Christa Grunau (Seniorenklasse C) im KK-Auflagen-Wettbewerb über 50 Meter. Nach Serien mit 98, 99 und 98 Ringen summierten sich hervorragende 292 Zähler für die Schützin des ESV Blau-Weiß. Zweitbester über die 50-Meter-Distanz war der Burger Herman Hashagen, der bei den Senioren B mit 291 Ringen den ersten Platz belegte. Über 100 Meter erzielten mehrere Aktive aus Bremen-Nord 294 Ringe. Für Gaby von Roden und Hermann Hashagen reichte das für den ersten Platz in ihren Altersklassen. Altersschütze Thomas Hermann belegte mit dem Resultat Rang zwei.
Die Jugendklasse wurde nur von den Schützen des Vegesacker SV besetzt, und so schossen Frederik Wunram (163) und Markus Lentz (146) den Sieger unter sich aus. Die Schülerin Gabriella Ehring aus Farge traf 168 Ringe.
Bester Luftpistolen-Schütze des Tages war Georg Veltl vom Vegesacker SV. Mit 362 Ringen holte er sich den Landesmeistertitel der Senioren. "Der Wettkampf litt ein wenig unter kurzfristigen Absagen. Die Klasse der Wettkämpfe wurde dadurch aber nicht beeinträchtigt, da sehr gute Ergebnisse erzielt wurden", fand Veltl.

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Vegesacker erzielt bei kühler Witterung mit dem Recurvebogen starke 787 Ringe - 12.05.2012

Lars Lorenz gewinnt 10. Australienrunde

Von Karsten Hollmann


Vegesack. Lars Lorenz vom Vegesacker SV hat die Schützenklasse mit dem Recurvebogen im Rahmen der 10. Australienrunde des SV Adolphsdorf zu seinen Gunsten entschieden.


Lorenz setzte sich mit tollen 787 Ringen um neun Ringe gegen Benjamin Herd vom SV Etzhorn durch. Dabei erzielte Lorenz aus 54 Metern 244, aus 45 Metern 268 sowie aus 36 Metern 275 Ringe. Der 42-Jährige verbuchte 23 Zehnen und eine Neun. Sein Vereinskollege Timo Wunram belegte in dieser Klasse mit 754 Ringen den achten Platz.
Vegesacks Volker Hinz und Edgar Voigt beanspruchten mit 630 beziehungsweise 616 Ringen die Positionen zwölf und 13. Yannik Lonkai vom Vegesacker SV musste sich in der Juniorenklasse mit 570 Ringen nur Eike Roßkamp vom SV Fischerhude (693) geschlagen geben. Auch Ralf von Roden war bei der Freiluftveranstaltung in Adolphsdorf mit von der Partie. Er komplettierte die guten Resultate der Aktiven des Vegesacker SV bei empfindlich kühler Witterung mit seinem vierten Rang in der Altersklasse.
Von Roden verbuchte insgesamt 684 Ringe. Mit nur 199 Ringen tat er sich dabei ein wenig schwer auf der langen Distanz über 54 Meter. Mit insgesamt neun Zehnen und einer Neun verpasste er das Siegerpodest am Ende immerhin um satte 46 Ringe.

Weser Kurier vom 13.02.2012


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Antrag in der Bremischen Bürgerschaft - 13.02.2012 -

Heftiger Protest gegen Waffenbesitzsteuer

Von Rose Gerdts-Schiffler

Bremen. SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe will Besitzer legaler Waffen künftig mit 300 Euro pro Waffe und Jahr zur Kasse bitten. Der Sozialdemokrat hofft mit der Waffenbesitzsteuer auf zusätzliche Einnahmen von mindestens drei Millionen Euro pro Jahr - und auf den "positiven Nebeneffekt" von weniger Waffen in Privatbesitz. In der nächsten Bürgerschaftssitzung soll über den Antrag von SPD und Grünen beraten werden. Sportschützen und Jäger laufen Sturm dagegen.


Noch schwanken die Gegner der geplanten Waffenbesitzsteuer zwischen Spott und Empörung. Bei der Landesjägerschaft Bremen kursiert aktuell ein geflügeltes Wort: "Sind die Ausgaben viel zu teuer, dann erfinde eine neue Steuer". Es fasst die Stimmung zusammen, die derzeit unter Jägern, Waffensammlern und Sportschützen vorherrscht. Die Besitzer von Pistolen und Gewehren befürchten "abgezockt" zu werden - und sehen sich zu Unrecht in der Öffentlichkeit kriminalisiert. Denn der SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe hatte in der hitzigen Debatte im Vorfeld wiederholt darauf hingewiesen, dass er keinen Grund dafür sehe, mit gefährlichen, großkalibrigen Waffen einen Sport auszuüben. Waffen, die eine zentrale Rolle beispielsweise bei den Amokläufen in den Schulen in Winnenden und Erfurt gespielt hatten.

Björn Tschöpe wundert es nicht, dass es böse Mails und Briefe auf seine Initiative hin gibt. "Dass die Betroffenen nicht Hurra schreien, ist doch klar." In der Koalitionsvereinbarung hätten SPD und Grüne jedoch vereinbart, sämtliche kommunale Aufwandskosten zu überprüfen und zu überlegen, ob diese zu besteuern seien. "Wenn man überlegt, dass man Waffenbesitzer an den Kosten der staatlichen Kontrollen beteiligen will, ist man dann schnell bei dem Gedanken, eine Waffenbesitzsteuer einzuführen", so Tschöpe. "Wir wollen schließlich Geld für den Haushalt generieren." Der Sicherheitsaspekt spiele in der Debatte nur die kleinere Rolle. Auch Tschöpe unterstellt dem Gros der Waffenbesitzer, dass sie "ordentliche Leute" seien, die die Vorschriften nach getrennter und sicherer Lagerung von Munition und Waffe einhielten. Aber: Es gebe auch schwarze Schafe.
"Außerdem finde ich es richtig, wenn großkalibrige Waffen für diesen Sport nicht mehr benutzt werden dürfen", bezieht Tschöpe Position. In dem Antrag von SPD und Grünen wird der Senat denn auch aufgefordert, sich für eine Reform des Waffengesetzes auf Bundesebene einzusetzen, die unter anderem den privaten Besitz von Großkaliber-Kurzwaffen verbietet. Darüberhinaus sollt laut Antrag Munition mit besonderer Durchschlagskraft und die Aufbewahrung von Munition und Waffen an ein - und derselben Örtlichkeit verboten werden.

Probleme für Sportschützen
Die Wogen schlagen hoch: Bei einer Diskussionsveranstaltung im Weser-Yacht-Club in Bremerhaven erhielt Jürgen Wintjen, Präsident des Bezirksschützenverbands Bremerhaven-Wesermünde, mit seiner Ankündigung, bei der nächsten Wahl das Kreuz woanders zu machen, donnernden Applaus von den rund 100 Zuhörern. Voll wurde es auch bei einer zweiten Veranstaltung der CDU am vergangenen Donnerstag im Haus der Bürgerschaft.

Viele Sportschützen fürchten um den Fortbestand ihrer Vereine. Denn bei den meisten Mitgliedern bleibe es nicht bei 300 Euro pro Jahr. Die Mehrzahl besitze mehr als eine Waffe. Manche müssten bei der neuen Steuer bis zu 6000 Euro jährlich zahlen", rechnet der innenpolitische Sprecher der CDU, Wilhelm Hinners vor. Die Christdemokraten lehnten den Vorschlag der Koalitionäre denn auch ab. "Es ist höchst problematisch, alle Jäger und Schützen unter Generalverdacht zu stellen", so Hinners. Gehe es aber hauptsächlich um den fiskalischen Nutzen, könnte die Koalition ja auch darauf verfallen, Radfahrer und Angler künftig zu besteuern.

Die CDU befürwortet stattdessen, die Waffenbesitzer, wie bislang, unangemeldet zu kontrollieren und schwarze Schafe bei einer unsachgemäßen Lagerung der Waffen mit einem Bußgeld zu belegen. Tschöpes Vorstoß wird von den Grünen mit getragen. "Unser Hauptziel ist, dass weniger Waffen in Privatbesitz sind", sagt Björn Fecker (Grüne). Zugleich müsse aber geprüft werden, ob sich Aufwand und Ertrag lohnen.
Ob eine Waffenbesitzsteuer rechtlich zulässig ist, ist fraglich. Die Landesjägerschaft hat bereits angekündigt, notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht gegen die "verkappte Enteignung" zu klagen.
Dabei sind Jäger, laut Tschöpe, ebenso wie Polizisten von der Steuer ausgeschlossen. Alle Waffen, die für die Jagd benötigt würden, dürften nicht besteuert werden. Doch viele Jäger hätten offenbar noch weitere Waffen zu Hause im Schrank stehen. Der Senat soll nun, notfalls mit einem externen Gutachten, prüfen, ob eine Waffenbesitzsteuer durchsetzbar ist. Andere Städte hatten ähnliche Pläne in der Vergangenheit bereits wieder ad acta gelegt.

Der Vorstoß des SPD- Fraktionsvorsitzenden ist hinter vorgehaltener Hand, auch in den Reihen der Koalitionäre nicht unumstritten.


Die Norddeutsche vom 13.02.2012


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Die Norddeutsche vom 20.01.2012

Dennoch gewinnen Vegesacker LP-Schützen nur gegen Borgfeld - 20.01.2012

Veltl setzt sich zweimal durch

Von Karsten Hollmann


Vegesack. Der Vegesacker SV verharrt in der Luftpistolen-Bezirksliga Bremen auf dem dritten Platz. Das Team um Georg Veltl besiegte am dritten Wettkampftag die Borgfelder Schützengilde (Sgi) zwar mit 3:2, zog aber anschließend selbst mit 2:3 den Kürzeren gegen den SV Lahausen. Der Titelgewinn ist somit nicht mehr möglich. Dennoch erzielten die Vegesacker gute Ergebnisse an diesem Doppelwettkampftag.


Vegesacker SV - Borgfelder Sgi 3:2: Mit guten 363 Ringen hielt Max Litau Borgfelds Nummer eins, Gerald Sachs, um fünf Ringe auf Distanz. Litau legte dabei mit gleich dreimal 90 Ringen eine große Konstanz an den Tag. Er profitierte aber auch davon, dass Borgfelds etatmäßige Nummer eins, Kai Brod, nicht mit von der Partie war. Georg Veltl stand Litau mit 361 Ringen mit seiner Leistung in kaum etwas nach und fuhr den zweiten Einzelpunkt für den Dritten ein. Den Sieg perfekt machte Axel Lentz. Dieser begann mit 78 Ringen zwar schwach, vermochte sich aber zu steigern. Er verwies Steven Schlagehan letztendlich noch um vier Ringe in die Schranken.

SV Lahausen - Vegesacker SV 3:2: Max Litau brach mit nur noch 344 Ringen ein, hätte es aber ohnehin schwer gehabt, die 369 Ringe von Andreas Fajen zu packen. Georg Veltl hielt in etwa das Niveau aus dem ersten Wettkampf und blieb in seinem Einzelduell vorne. Vegesacks Gaby von Roden hätte schon an ihre Leistungsgrenze gehen müssen, um ihren Kontrahenten Uwe Seiffert in die Knie zu zwingen. Axel Lentz verzeichnete gleich 20 Ringe weniger als noch zum Auftakt. Aber auch er hätte Christian Reil nur in absoluter Topform bezwingen können. Jürgen Krüger löste Ulli Meggers als Nummer fünf ab und beanspruchte den zweiten Einzelpunkt für Vegesack.

Tabelle: 1. SV Lahausen 5 Wettkämpfe/18:7 Einzelpunkte/8:2 Mannschaftspunkte; 2. SV Oberneuland 5/14:11/8:2; 3. Vegesacker SV 5/10:15/4:6; 4. Borgfelder Sgi 5/8:17/0:10


Bild "Der Verein:23.bild.gif" 19.11.2011

Geplante Waffensteuer Die Schützen schießen zurück

...und SPD-Chef Tschöpe kriegt jede Menge Hass-Mails

von SEBASTIAN RÖSENER


Mitte – Riesen Wirbel um die geplante Waffensteuer. SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe hatte angekündigt, dass ab 1. Januar 2012 alle Waffen mit 300 Euro besteuert werden sollen. Jetzt schießen die Schützen zurück.

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Die Borgfelder Schützen Peter Kuhr, Klaus Buchenau und Ingo Buchenau (v. li.) sind sauer über den SPD-Vorstoß

Ingo Buchenau (38), Vorsitzender des Schützenvereins Borgfeld (360 Mitglieder) schimpft: „Diese Steuer macht den Sport und die Vereine kaputt. Viele alte Schützen würden dann ihre Gewehre abgeben.“
Er rechnet vor:
„Alleine der Verein besitzt 30 Waffen. Wenn wir jede mit 300 Euro besteuern sollen, macht das jährlich 9000 Euro. Dann könnten wir die Borgfelder Schützengilde auflösen.“

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Sportschützin Gaby von Roden: „Eine solche Abgabe macht den Sport kaputt“

Auch Gaby von Roden (58), 1. Vorsitzende des Schützenvereins Vegesack, ist auf der Zinne. „Die Politiker sollten lieber die Waffen auf dem Schwarzmarkt unterbinden, als uns noch mehr Kosten aufzubürden.“ In Bremen gibt es 33 Schützenvereine mit rund 3500 aktiven Schützen.

Unterdessen bekommt SPD-Politiker Tschöpe Hassmails von Waffennarren.


Einer schrieb: „Wie matschig muss man eigentlich sein, um so etwas auszuhecken.“ Ein anderer Waffenfan: „Was sind Sie nur für ein Kleingeist; gönnen den Waffenbesitzern nicht einmal ihre Freude, ihren Sport einigermaßen kostenoptimiert auszuführen?“

In einem Internetforum wird die SPD als „geldgeile Idioten“ beschimpft.

Fraktionschef Tschöpe wehrt sich, sagt: „Solch eine Form der Auseinandersetzung ist nicht akzeptabel. Ich bin jedoch gerne bereit, mich mit den Schützen zu treffen.“

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SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe verteidigt die Waffensteuer
Quelle: http://www.bild.de/regional/bremen/waffen/waffensteuer-schuetzen-schiessen-zurueck-21082960.bild.html


Die Norddeutsche vom 22.10.2011


Nordbremer Schützen erfolgreich


Von Sabine Lange

Bremen-Nord. Gute Ergebnisse erreichten die Sportler des Burger und des Vegesacker Schützenvereins bei verschiedenen Wettbewerben auf Bundesebene. Bei den deutschen Meisterschaften in München war Guido Flierbaum (Burger SV) in der Schützenklasse am Start und landete mit dem Luftgewehr auf Platz 82 (582 Ringe). Der Burger Behinderten-Sportler Frank Wunderlich erzielte mit der Luftpistole 510 Ringe und belegte am Ende Rang 13. Mit der Freien Pistole reichten ihm 457 Ringe für den siebten Platz.
In den Kleinkaliber-Disziplinen maßen sich Deutschlands beste Schützen in Hannover. Dort schoss der Vegesacker Peter Heinemann 298 Ringe in der Disziplin Kleinkaliber (KK) 100 Meter/Zielfernrohr und belegte den dritten Platz. Ingrid Stein vom Burger SV legte auf 50 Meter an und erreichte ein Resultat von 290 Ringen, die für Rang 19 reichten. Die Vegesacker starteten auf der 50-Meter-Distanz außerdem mit zwei Mannschaften. Während sich die Senioren A in der Besetzung Rosi Bot, Gabriele von Roden und Gerard Bot mit Platz 32 zufrieden geben mussten, erreichten die Senioren B/C mit Artur Dierks, Peter Heinemann und Hermann Hashagen Rang 13.

Regina Hashagen glänzt
Bei einem Wettbewerb in Dortmund fanden sich die Auflage-Spezialisten zum nationalen Vergleich mit dem Luftgewehr ein. Dort glänzte Regina Hashagen (Burger SV) mit einem Ergebnis von 298 Ringen und dem 15. Platz von insgesamt 184 Teilnehmerinnen bei den Seniorinnen A. Ihre Vereinskameradin Ingrid Stein landete mit 296 Ringen auf Rang 51. Die Burger Mannschaft, bestehend aus Artur Dierks, Peter Heinemann und Hermann Hashagen, erreichte 883 Ringe und damit den 46. Platz unter 163 Teams der Senioren B/C. Gabriele von Roden sowie Rosi und Gerard Bot vom Vegesacker SV erreichten in der Senioren-A-Klasse mit 887 Ringen den 50. Platz von 192 Mannschaften.

Die Norddeutsche vom 22.09.2011


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Die Norddeutsche vom 17.08.2011


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Die Norddeutsche 04.08.2011


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Die Norddeutsche 22.07.2011


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Das BLV vom 08.06.2011


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Die Norddeutsche vom 31.05.2011


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Die Norddeutsche vom 24.05.2011


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Die Norddeutsche vom 04.02.2011


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Die Norddeutsche vom 22.12.2010


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Die Norddeutsche vom 14.12.2010


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Die Norddeutsche


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Die Norddeutsche


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Die Norddeutsche vom 11.06.2010


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Das BLV vom 09.06.2010


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Die Norddeutsche vom 26.04.2010


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Die Norddeutsche vom 26.03.2010


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Die Norddeutsche


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Das BLV vom 12.08.2009


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Die Norddeutsche vom 11.08.2009


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Das BLV vom 03.06.2009


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Norddeutsche Volkszeitung 1957


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