2015





LM Auflage Senioren A+B - 300 Ringe an der Tagesordnung - Gabriele von Roden mit optimaler Leistung (300 Ringe und 30 Innenzehner)

1 Jul 2015 | Josef Rolfe; NWDSB-Aktuell


Bild "LG-Auflage-Senioren-A-w-E-P1000963.jpg"

Daß sie mehr als treffsicher sind, ist allgemein bekannt. Bei der LM im LLZ– bis auf eine Ausnahme, mußte man bei den Senioren 300 Ringe haben, um bei der Titelvergabe mitzusprechen Dies zeigt schon von einer gewaltigen Leistungsdichte. Zudem wurden beide bestehenden Mannschaftsrekorde vom SV Niederochtenhausen und vom Moorriemer SV überboten bzw. eingestellt. Das absolute Topergebnis erzielte Gabriele von Roden vom Vegesacker SV bei den Seniorinnen A mit 300 Ringen und 30 Innenzehnern – Hut ab!! Daß alle Schützinnen und Schützen mit ihren Ergebnissen von 300 Ringen natürlich den bestehenden Landesrekord eigestellt haben, ist selbstverständlich.


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„Die Norddeutsche“, Karsten Hollmann 26.06.2015

Vegesackerin behauptet sich mit 30 Innenzehnern in der Luftgewehr-Auflage

Krone für Gaby von Roden


Bei den Landesverbandsmeisterschaften im Luftgewehr (LG)-Auflage-Wettbewerb in der Altersklasse sowie bei den Senioren im Landesleistungszentrum in Bassum haben die Aktiven den Landesrekord von 300 Ringen gleich reihenweise eingestellt. Meistens entschieden die Innenzehner über eine Medaille oder aber die Farbe der Medaille.
Besonders spannend ging es auch bei den Seniorinnen A zu. Hier setzte sich Gaby von Roden vom Vegesacker SV mit 300 Ringen und tollen 30 Innenzehnern durch. Damit wies von Roden drei Innenzehner mehr auf als die ringgleiche Zweite Britta Betin-Dohmeyer (SV Hubertus St. Neubörger). „Gaby ist auf eine Art Landesmeisterin geworden, die nicht zu toppen ist. Mehr als 30 Innenzehner gehen nicht“, freute sich Vegesacks Presse-Referent Georg Veltl. Ihr Ehemann Ralf von Roden enttäuschte bei den Altersschützen mit 297 Ringen ebenfalls nicht, konnte mit Platz 45 bei der Vergabe der Podestplätze aber nichts ausrichten. „Angesichts von 26 Innenzehnern hätte Ralf aber eine bessere Platzierung verdient gehabt“, meinte Georg Veltl. Welche Auswirkungen es hatte, sich auch nur eine Neun zu leisten, spürte Alfred Thomas Herrmann vom Burger SV am eigenen Leib. Er schloss seinen Wettkampf mit einer 99er-Serie ab und musste sich so mit Position 19 unter 216 Teilnehmern begnügen. Bernd Wallrabe vom SV Schwanewede erlaubte sich bei den Senioren B zwei Neunen und verfehlte eine Medaille auf Rang 14 um einen Ring. Nicht ganz so hoch war das Niveau bei den Seniorinnen B. Hier heimsten Annegret Schmidt sowie Rosemarie Stahlschmidt vom Blumenthaler SV mit 297 beziehungsweise 296 Ringen immerhin Top-Ten-Ränge ein.
Da Artur Dierks vom Burger SV seinen Wettbewerb im Klassement der Senioren C bei 299 Ringen mit zwei 100er Serien beendete, ergatterte er sogar noch die Silbermedaille. Viel Pech hatte hier Peter Heinemann (Vegesacker SV). Er bestand zunächst nicht die Waffenkontrolle. Erst nach einem Gespräch mit einem Vertreter seines Waffen-Herstellers klärte sich das Missverständnis. „Seine Konzentration war dann aber natürlich dahin“, berichtete Georg Veltl. Mit 296 Ringen kam Heinemann nicht über Position 16 hinaus. Bei den Seniorinnen C schrammte Edith Norder (Blumenthaler SV/293) als Vierte ganz knapp am Sprung auf das Podest vorbei.
Für die Teamwertung der Senioren und Seniorinnen B und C stellte der Blumenthaler SV etwas unglücklich auf. In einer Zusammensetzung mit Annegret Schmidt, Rosemarie Stahlschmidt und Edith Norder hätte der Klub mit 886 Ringen den achten Rang beanspruchen können. „Aus der Sicht des Vegesacker SV sind die Meisterschaften sehr erfreulich verlaufen“ (Veltl).
Ergebnisse
LG-Auflage-Wettbewerb
Altersschützen: 1. Werner Murk (SV Spreckens) 300 Ringe; 45. Ralf von Roden (Vegesacker SV) 297; 98. Thorsten Johann (Farger SGes) 293; Altersdamen: 1. Claudia Nikisch (SV Diele) 300; 64. Andrea Anderle (Ritterhuder SV) 289; 70. Ulrike Brockmann (Farger SGes)
287; 86. Sabine Bohlmann (Farger SGes) 275; Teamwertung Altersklasse: 1. SV Nieder Ochtenhausen 897; 28. Farger SGes 877
Senioren A: 1. Karl-Heinz Brandt (SV Drebber) 300; 19. Alfred Thomas Herrmann (Burger SV) 299; Seniorinnen A: 1. Gaby von Roden (Vegesacker SV) 300; 87. Sylvia Schuldt (SV Schwanewede) 283; 94. Marion Schulte (Farger SGes) 276; Senioren B: 1. Heinz Alpers (SV Barchel) 300; 14. Bernd Wallrabe (SV Schwanewede) 298; 66. Hermann Hashagen (Burger SV) 290; Seniorinnen B: 1. Gertrud Just (SSG Syke) 300; 7. Annegret Schmidt (Blumenthaler SV) 297; 9. Rosemarie Stahlschmidt (Blumenthaler SV) 296; 12. Regina Hashagen (Farger SGes) 296; 38. Annegrit Gerken (Blumenthaler SV) 288; Senioren C: 1. Paul von Häfen (PSC Leer) 300; 2. Artur Dierks (Burger SV) 299; 16. Peter Heinemann (Vegesacker SV) 296; Seniorinnen C: 1. Hannelore Schröder (Landwürder Sportschützen) 296; 4. Edith Norder (Blumenthaler SV) 293; Teamwertung Senioren und Seniorinnen B und C: 1. Moorriemer SV 896; 48. Blumenthaler SV II 855; 62. Blumenthaler SV 593 (kh)


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„Die Norddeutsche“,  Karsten Hollmann 06.06.2015


Titel für Madita Jaschik und Sebastian Erasmi

Blumenthals und Vegesacks Bogenschützen mischen bei Bezirksmeisterschaft gut mit / Christian Steinkamp holt Silber
Gleich fünf Podestplätze hat sich der Blumenthaler SV bei den Freiluft-Bogen-Bezirksmeisterschaften des Bezirksschützenverbandes Osterholz auf der Anlage des SV Adolphsdorf geschnappt. Für Sebastian Erasmi und Madita Jaschik sprang dabei sogar jeweils die Goldmedaille heraus. Während sich Erasmi souverän mit 543 Ringen in der Recurvebogen-Jugendklasse behauptete, so tat dies Jaschik in der Compoundbogen-Damenklasse.

Sebastian Erasmi hielt den Zweiten Markus Schenking vom SV Fischerhude dabei gleich um 89 Ringe auf Distanz und verzeichnete aus der Entfernung von 60 Metern sieben Zehnen. Sogar auf neun Zehnen brachte es Madita Jaschik bei ihrem Erfolg. Ihr Ehemann Uwe Jaschik musste sich in der Compoundbogen-Schützenklasse mit 638 Ringen nur Jan Iggena von der BSG Osterholz-Scharmbeck beugen. Jaschik hätte nach seinen 323 Ringen im ersten Durchgang noch eine Schippe drauflegen müssen, um Iggena noch vom Thron zu verdrängen. Der bildete aber an diesem Tage mit seinen 44 Zehnen einfach eine Klasse für sich. Uwe Jaschik kam auf 21 Zehnen.
Ein sehenswerter Erfolg stellte auch Platz drei seines Klubkollegen Malte Günter in dieser Klasse dar. Blumenthals Thomas Traue griff Hans-Hermann Iggena von der BSG Osterholz-Scharmbeck mit dem Compoundbogen bei den Senioren nach 322 Ringen zum Auftakt noch einmal an, musste sich Iggena aber dennoch letztendlich um sieben Ringe geschlagen geben. Im Wettbewerb mit dem Compoundbogen wurden die Pfeile aus einer Entfernung von 50 Metern abgefeuert. Mit dem Recurvebogen waren es sogar 70 Meter bei den Erwachsenen.
Auch die Aktiven des Vegesacker SV sorgten bei den Meisterschaften für Furore. So errang Christian Steinkamp bei den Schützen mit dem Recurvebogen mit 471 Ringen die Silbermedaille. Er musste nur Timo Helmke vom gastgebenden SV Adolphsdorf den Vortritt lassen. Mit Serien von 236 und 235 Ringen legte er eine große Konstanz an den Tag.
Bei den Altersschützen schrammten Vegesacks Lars Lorenz und Timo Wunram zudem auf den Plätzen vier und fünf nur knapp am Siegertreppchen vorbei. Beide lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Duell um Position vier. Wunram holte nach nur 220 Ringen im ersten Durchgang zwar Ring um Ring auf seinen Vereinskollegen auf, musste diesen aber trotz einer Verbesserung um 25 Ringe im zweiten Abschnitt um ganze zwei Ringe ziehen lassen. Er erreichte als Trost mit drei Zehnen zwei Zehnen mehr als Lorenz.
BOGENSCHIESSEN, Ergebnisse
Recurvebogen
Schüler C: 1. Ben Isberner (SV Adolphsdorf) 570 Ringe; Schülerinnen C: 1. Pia Kahrs (SV Adophsdorf) 476
Teamwertung: 1. SV Fischerhude 1360
Schüler B: 1. Emilio Sasse (SV Adolphsdorf) 482
Schülerinnen B: 1. Hellena Bunselmeier (Adolphsdorf) 398
Teamwertung: 1. SV Fischerhude 848; Schüler A: 1. Tobias Gerdes (SV Adolphsdorf) 532; 2. Cedric Behrens (SV Adolphsdorf) 392
Jugendklasse: 1. Sebastian Erasmi (Blumenthaler SV) 543; Schützenklasse: 1. Timo Helmke (SV Adolphsdorf) 536; 2. Christian Steinkamp (Vegesacker SV) 471
Damenklasse: 1. Jaqueline Fuchs (BSG Osterholz-Scharmbeck) 494
Altersschützen: 1. Manfred Semke (BSG Osterholz-Scharmbeck) 580; 2. Nils Koppelin (BSG Osterholz-Scharmbeck) 563; 3. Klaus Dettmar (BSG Osterholz-Scharmbeck) 528; 4. Lars Lorenz (Vegesacker SV) 467; 5. Timo Wunram (Vegesacker SV) 465
Altersdamen: 1. Frauke Kruse (BSG Osterholz-Scharmbeck) 376
Senioren: 1. Andreas Kretzer (BSG Osterholz-Scharmbeck) 570; 2. Willi Hühnerbein (BSG Osterholz-Scharmbeck) 561; 3. Kurt Eggerling (SV Adolphsdorf) 531; 4. Peter Brand (TSV Lesumstotel) 411
Seniorinnen: 1. Marion Küster (SV Adolphsdorf) 351
Teamwertung Altersklasse: 1. BSG Osterholz-Scharmbeck mit Manfred Semke, Andreas Kretzer und Willi Hühnerbein 1711
Compoundbogen
Schützenklasse: 1. Jan Iggena (BSG Osterholz-Scharmbeck) 685; 2. Uwe Jaschik (Blumenthaler SV) 638; 3. Malte Günter (Blumenthaler SV) 541
Damenklasse: 1. Madita Jaschik (Blumenthaler SV) 561
Altersschützen: 1. Manfred Semke (BSG Osterholz-Scharmbeck) 629
Senioren: 1. Hans-Hermann Iggena (BSG Osterholz-Scharmbeck) 648; 2. Thomas Traue (Blumenthaler SV) 641 Teamwertung Schützenklasse: 1. BSG Osterholz-Scharmbeck mit Jan Iggena, Hans-Hermann Iggena und Manfred Semke 1962 (kh)


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„Die Norddeutsche“, Karsten Hollmann 05.06.2015

Mit 299 Ringen den 100-Meter-Auflage-Wettbewerb mit Zielfernrohr der C-Senioren gewonnen
Gold und Silber für Peter Heinemann Gold und Silber für Peter Heinemann Gold und Silber für Peter Heinemann Gold und Silber für Peter Heinemann Gold

Gold und Silber für Peter Heineman

Peter Heinemann vom Vegesacker SV hat sich bei den Kleinkaliber-Landesverbands-meisterschaften 100 Meter Auflage mit Zielfernrohr des Nordwestdeutschen Schützenbundes auf der Anlage des SV Worpswede mit 299 Ringen den Titel bei den Senioren C gesichert. Heinemann verwies Arnold Burhop vom SV Burhave um drei Ringe auf den zweiten Platz. „Peter hat somit überlegen gewonnen“, freute sich Vegesacks Presse-Referent Georg Veltl. Nur in der zweiten Serie erlaubte sich Heinemann eine Neun. In der Auftaktserie und der abschließenden Runde erreichte er die höchst mögliche Ringzahl.
Beinahe hätte es für den Vegesacker auch noch im 50-Meter-Auflage-Zielfernrohr-Wettbewerb auf der Anlage des SV Heidberg-Falkenberg für die Goldmedaille gereicht. Doch hier musste er sich mit 291 Ringen mal wieder dem Lokalmatadoren Manfred Meyer um zwei Ringe geschlagen geben. „Die beiden unterstrichen durch den recht deutlichen Abstand zu den Nächstplatzierten ihre Ausnahmestellung in diesem Wettbewerb“, erklärte Georg Veltl. Karl-Ludwig Bruns vom SV Osterbinde folgte in der Tat erst mit 287 Ringen auf Position drei. Peter Heinemann startete mit 98 Ringen gut in den Wettkampf, brachte sich aber im Anschluss mit nur noch 95 Ringen um seine mögliche Titelchance. Hier legte Meyer mit 99 Ringen seine ganze Klasse an den Tag.

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„Die Norddeutsche“, Karsten Hollmann 07.05.2015

Doppelerfolg für Lars Lorenz


Mit sechs Aktiven hat der Vegesacker SV an der 13. Australienrunde des SV Adolphsdorf im Bogenschießen teilgenommen. Die Sportler um Christian Steinkamp überzeugten aber nicht nur quantitativ, sondern auch im Hinblick auf die Qualität. So holten Lars Lorenz, Timo Wunram sowie Holger Probst mit insgesamt 2171 Ringen den Teampokal.
Lars Lorenz bejubelte mit 782 Ringen zudem einen Einzelsieg bei den Altersschützen. Mit 782 Ringen verwies Lorenz Nils Koppelin von der BSG Osterholz-Scharmbeck um 14 Ringe auf den zweiten Platz. Der Nordbremer verbuchte aus den Distanzen 54, 45 und 36 Metern Serien von 247, 262 und 273 Ringen. Der 45-Jährige glänzte dabei immerhin mit 27 Zehnen. Vegesacks Timo Wunram belegte in dieser Altersklasse mit 696 Ringen den sechsten Rang. Ihm gelangen dabei elf Zehnen.
In der Recurvebogen-Schützenklasse freute sich Christian Steinkamp mit 659 Ringen über eine tolle dritte Position. Er hatte mit 175 Ringen nur aus der großen Distanz von 54 Metern ein paar Probleme. Nur Benjamin Herd von den Oldenburger Schützen (789) sowie Fabian Köhne vom SV Mühlentor (745) waren hier besser als Steinkamp.
Die anderen drei Schützen des Vegesacker SV traten in der mit zehn Aktiven mit Abstand umkämpftesten Seniorenklasse mit dem Recurvebogen an. Holger Probst schrammte dabei mit 693 Ringen als Fünfter nur knapp am Siegerpodest vorbei. Probst verbuchte 15 Zehnen. Auf den Plätzen neun und zehn fanden sich dessen Vereinskollegen Armin Vollmer (583) sowie Wilfried Worthmann (507) wieder. Die Goldmedaille angelte sich Rainer Salewski vom SV Alfstedt mit 792 Ringen. An der Seite von Christian Steinkamp bildeten Armin Vollmer und Wilfried Worthmann eine zweite Vegesacker Mannschaft, die im Teamwettbewerb mit insgesamt 1749 Ringen immerhin Position fünf beanspruchte.

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„Die Norddeutsche“, Karsten Hollmann 30.04.2015

Vegesacker Pistolenschütze setzt bei den Bezirksmeisterschaften Akzente
Starke Serien von Max Litau


Max Litau vom Vegesacker SV hat bei den Bezirksmeisterschaften des Bezirksschützenverbandes Osterholz mit der Kleinkaliber (KK)-Sportpistole auf der Anlage des SV Schwanewede mit 542 Ringen souverän den Titel in der Schützenklasse geholt. Schwanewedes Alexander Wulf vermochte an diesem Ergebnis als Zweiter mit seinen 516 Ringen nicht zu rütteln. Litau erreichte in den ersten vier Serien immer mindestens 90 Ringe und baute auch in der Folgezeit mit zweimal 89 Ringen kaum ab.
In der Damen- beziehungsweise Damen-Altersklasse waren Michaela Cordes vom Blumenthaler SV und Gaby von Roden vom Vegesacker SV jeweils ohne Konkurrenz. „Leider finden die Olympischen Klassen gerade bei den Damen nicht so viel Interesse. Wir wollen aber versuchen, noch mehr neue Schützen dafür zu begeistern“, teilte Vegesacks Pressewart Georg Veltl mit.
Gleich gegen zehn Kontrahenten musste sich allerdings Cliff Wedemeyer vom SV Schwanewede bei den Altersschützen auseinandersetzen. Mit seinen 569 Ringen vermochte ihm aber niemand das Wasser zu reichen. Nach einer für ihn eher mittelmäßigen ersten Hälfte des Wettkampfes drehte Wedemeyer mit 98, 97 und 96 Ringen im weiteren Verlauf mächtig auf.
Wedemeyers Klubkollege Albert Pointinger setzte sich bei den Senioren mit großem Vorsprung die Krone auf. „Im Sportpistolen-Bereich der Männer hatten wir recht große Teilnehmerzahlen“, zog Georg Veltl eine positive Bilanz.
Albert Pointinger erweiterte seine Sammlung an Goldmedaillen noch mit einem Triumph mit der Zentralfeuerpistole. Im Wettbewerb mit der Freien Pistole musste er sich zudem nur seinem Klubkameraden Cliff Wedemeyer geschlagen geben. Um zwei Goldmedaillen reicher ist zudem Vegesacks Georg Veltl. Er behauptete sich in der Altersklasse sowohl mit der Olympischen Schnellfeuer- als auch mit der Standardpistole. Im erstgenannten Wettkampf brachte er sogar das Kunststück fertig, den favorisierten Cliff Wedemeyer um fünf Ringe in die Schranken zu verweisen.
Veltls Vereinskollege Max Litau schlug auch noch ein zweites Mal zu. Mit der Freien Pistole verbuchte Litau zwar mit 512 Ringen zwei Ringe weniger als Cliff Wedemeyer, hatte jedoch das Glück, in einer anderen Altersklasse anzutreten. Im Wettkampf mit der Zentralfeuerpistole nutzte Volker Frank bei den Altersschützen mit einer bärenstarken Vorstellung seinen Heimvorteil. Mit der KK-Sportpistole verpasste Jörg Cordes vom Blumenthaler SV in der Altersklasse nur um einen Ring eine Medaille. Zwei mäßige 84er-Serien in der zweiten Hälfte des Wettkampfes kosteten ihn den Podestplatz.


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Karsten Hollmann 28.04.2015; „Die Norddeutsche“

Vegesacker KK-Bezirksmeister
Peter Heinemann überrascht


Gabriele von Roden und Peter Heinemann haben dem Vegesacker SV zwei Titel bei den
Kleinkaliber-50-Meter-Bezirksmeisterschaften des Bezirksschützenverbandes Osterholz auf
der Anlage des SV Heidberg-Falkenberg beschert. Während sich von Roden mit 290 Ringen
souverän bei den Seniorinnen A durchsetzte, so verwies Heinemann etwas überraschend bei
den Senioren C seinen Dauerrivalen Manfred Meyer vom SV Heidberg-Falkenberg um zwei
Ringe auf die zweite Position.
Heinemann legte dabei mit 98 Ringen einen furiosen Endspurt an den Tag. Gabriele von
Roden stellte mit Serien von 96 und zweimal 97 Ringen eine große Konstanz unter Beweis.
Ihr Ehemann Ralf von Roden hätte bei den Altersschützen für eine dritte Vegesacker
Goldmedaille sorgen können. Doch weil er mit 92 und 93 Ringen etwas schläfrig in den
Wettbewerb startete, musste er sich als Dritter dem Sieger Horst Sombetzki-Kremkow
schließlich um zwei Ringe geschlagen geben. Bei den Senioren B bildete Bernd Wallrabe
vom SV Schwanewede mit seinen 285 Ringen eine Klasse für sich. Da konnte es sich
Wallrabe auch leisten, es nach zwei starken 96er Serien am Anfang noch ein bisschen ruhiger
zum Ende hin angehen zu lassen. Im Feld der Seniorinnen C musste Charlotte Marquardt vom
Blumenthaler SV nur den favorisierten Anita Grotheer vom SV Heidberg-Falkenberg sowie
Inge Wellbrock vom SV Wörpedorf den Vortritt lassen.
Im KK-50-Meter-Zielfernrohr-Wettbewerb hätte Vegesacks Peter Heinemann auch nur allzu
gerne den Titel eingeheimst. Hier kam ihm allerdings Manfred Meyer bei seinem Heimauftritt
um drei Ringe zuvor. Heinemann wurden letztendlich mäßige 95 Ringe in der ersten Serie
zum Verhängnis. Meyer glänzte hingegen zum Auftakt mit einer 99er Serie. Insgesamt
bewarben sich knapp 100 Teilnehmer in beiden Wettbewerben um Medaillen in den
verschiedenen Altersklassen.


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„Die Norddeutsche“, Karsten Hollmann, 05.03.2015

Medaillen für das Ehepaar

LG-Schützen Gaby und Ralf von Roden belegen im Bezirk Rang drei
Ralf von Roden vom Vegesacker SV schlug sich bei den Luftgewehr (LG)-Auflage-Bezirksmeisterschaften des Bezirksschützenverbandes Osterholz in Adolphsdorf zwar mit einer starken Erkältung herum, rettete aber dennoch mit 297 Ringen immerhin Rang drei bei den Altersschützen über die Runden. Er begann mit 100 Ringen, leistete sich aber in der Folgezeit drei Neunen.
Seine Ehefrau Gabriele von Roden hatte mit einer Acht in der zweiten Serie einen kleinen Blackout. „Wie diese Acht zustande kam, ist mir völlig schleierhaft. Auf jeden Fall war diese Acht sehr ärgerlich“, erklärte „Gaby“ von Roden. Alle anderen 29 Schuss landeten in der Zehn. Am Ende hatte sie aber sogar noch Glück, dass Gabriele Gerdes vom Wallhöfener SV bei denselben Serien und somit ebenfalls 298 Ringen einen Innenzehner weniger als von Roden aufwies.
Ansonsten wäre auch der dritte Platz weg gewesen. Ursel Wendelken vom SV Hambergen gewann den Wettbewerb ebenso wie Heinz Sackmann vom SV Huxfeld bei den Senioren A sowie Sina Jacobs vom SV Axstedt bei den Damen mit 300 Ringen. Ritterhudes Anja Welzel musste sich mit 297 Ringen eben nur jener Sina Jacobs beugen. Für Welzels Klubkollegen Ingo Anderle reichte es bei den Schützen sogar mit 298 Ringen zur Goldmedaille. Schwanewedes Volker Wallrabe eroberte hier mit 295 Ringen Position drei.
Tjorven Meirose vom SV Schwanewede deutete mit seinen 287 Ringen als Gewinner in der männlichen Jugend sein großes Talent an. Den Titel bei den Seniorinnen B machten Annegret Schmidt sowie Annegrit Gerken vom Blumenthaler SV unter sich aus. Schmidt besaß am Ende mit 293 Ringen einen Vorsprung von drei Ringen auf Gerken.
Letztere verwies die ring- und seriengleiche Erna Dobschinski vom SV Buschhausen nur wegen einer Innenzehn mehr auf den dritten Platz. Mitfavorit Peter Heinemann vom Vegesacker SV musste sich bei den Senioren C mit 293 Ringen und dem sechsten Rang begnügen. „Peter blieb etwas hinter seinen gewohnten Ringzahlen zurück. Aber auch insgesamt waren die Ergebnisse aus unserer Sicht etwas durchwachsen“, bilanzierte Vegesacks Presse-Referent Georg Veltl. Insgesamt nahmen hier 237 Aktive an den Bezirksmeisterschaften teil.

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Karsten Hollmann 21.02.2015, „Die Norddeutsche“

Nächster Triumpf für Georg Veltl

Auch von Roden eine Klasse für sich
Georg Veltl vom Vegesacker SV behielt seinen Lauf der vergangenen Wochen bei den Luftpistolen-Schützen bei. Mit 369 Ringen vermochte ihm bei den Bezirksmeisterschaften des Bezirksschützenverbandes Osterholz auf der Anlage des SV Heidberg-Falkenberg in der Seniorenklasse niemand das Wasser zu reichen. Damit bejubelte Veltl nur eine Woche nach seinem Sieg im Best-Of-20-Finale den nächsten Triumph.
Mit 93 und 94 Ringen eröffnete Veltl den Wettbewerb furios und baute anschließend auch nur leicht ab. „Das beste Ergebnis aller Teilnehmer ist mir irgendwie so rausgerutscht, da ich zurzeit einfach gut in Form bin. Ich hoffe, die gute Form hält noch bis zu den Landesmeisterschaften an“, erklärte Georg Veltl. Albert Pointinger vom SV Schwanewede folgte in einem gehörigen Abstand von 28 Ringen.
Bei den Seniorinnen bildete Veltls Vereinskollegin Gabriele von Roden mit 340 Ringen eine Klasse für sich. Hier hatte die Ehefrau von Albert Pointinger, Brigitte Pointinger, das Nachsehen. Für den dritten Triumph des Vegesacker SV sorgte Sigrid Heininger mit 328 Ringen bei den Altersdamen. Vegesacks Max Litau hätte den Sieg in der Schützenklasse auch schaffen können. Er begann allerdings mit schwachen 85 Ringen und musste sich am Ende mit mageren 359 Ringen und Position drei zufrieden geben. „Dennoch haben wir insgesamt gute Platzierungen eingefahren“, freute sich Georg Veltl.
Den Sieg dicht vor Augen bei den Schützen hatte Kevin Nestler vom Meyenburger SV. Dieser ließ erst in der vierten Serie mit 89 Ringen ein wenig nach und musste deshalb am Ende Buschhausens Benno Böhm um einen Ring den Vortritt lassen.
Im Feld der Damen gab Michaela Cordes vom Blumenthaler SV mit 345 Ringen deutlich den Ton an. Andreas Minke vom SV Schwanewede musste sich in der Altersklasse mit 340 Ringen nur Cliff Wedemeyer vom SV Hüttenbusch um 20 Ringe beugen. Minke wies dieselbe Ringzahl wie der Dritte Frank Spiering vom SV Heidberg-Falkenberg auf. Da Minke jedoch seinen Wettkampf mit 87 Ringen mit fünf Ringen mehr als Spiering beendete, sicherte er sich die Silbermedaille. Minkes Teamkamerad Volker Frank schrammte nur knapp an einer Medaille vorbei. Im LP-Auflage-Wettbewerb erklommen Brigitte und Albert Pointinger jeweils die höchste Stufe des Siegertreppchens.
LP-Freihand
Männliche Jugend: 1. Marten Blome (SV Huxfeld) 333; 2. Lennart Cordes (SV Heidberg-Falkenberg) 313; 3. Klemens Karbowski (SV Heidberg-Falkenberg) 297; 6. Alexander Wulf (SV Schwanewede) 345; Teamwertung: 1. SV Heidberg-Falkenberg mit Lennart Cordes, Klemens Karbowski und Björn Gerken 891; Schützenklasse: 1. Benno Böhm (SV Buschhausen) 365; 2. Kevin Nestler (Meyenburger SV) 364; 3. Max Litau (Vegesacker SV) 359; Damenklasse: 1. Michaela Cordes (Blumenthaler SV) 345; 2. Katja Kister (Meyenburger SV) 312; Altersschützen: 1. Cliff Wedemeyer (SV Hüttenbusch) 360; 2. Andreas Minke (SV Schwanewede) 340; 3. Frank Spiering (SV Heidberg-Falkenberg) 340; 4. Volker Frank (SV Schwanewede) 338; 7. Jörg Cordes (Blumenthaler SV) 321; 8. Jörg Götte (Blumenthaler SV)
288; Teamwertung: 1. SV Schwanewede mit Albert Pointinger, Andreas Minke und Volker Frank 1019; 2. Blumenthaler SV mit Jörg Cordes und Jörg Götte 609; 3. SV Buschhausen 333; Altersdamen: 1. Sigrid Heininger (Vegesacker SV) 328; 2. Andrea Anderle (Ritterhuder SV) 320; 3. Natalija Horvath (SV Heidberg-Falkenberg) 291; Senioren: 1. Georg Veltl (Vegesacker SV) 369; 2. Albert Pointinger (SV Schwanewede) 341; 3. Berthold Hölling (SV Axstedt) 326; Seniorinnen: 1. Gabriele von Roden (Vegesacker SV) 340; 2. Brigitte Pointinger (SV Schwanewede) 325; 3. Elisabeth Eckardt (SV Heidberg-Falkenberg) 274
LP-Auflage
Schützenklasse: 1. Thomas Lüllmann (SV Axstedt) 281; Senioren A: 1. Albert Pointinger (SV Schwanewede) 281; 2. Berthold Hölling (SV Axstedt) 274; 3. Christian Faß (SV Axstedt) 265; Senioren B: 1. Helmut Eitzen (SV Heidberg-Falkenberg) 279; 2. Heinz-Hermann Kück (SGS Teufelsmoor) 279; 3. Reinhard Gieschen (SGS Teufelsmoor) 275; Seniorinnen B: 1. Brigitte Pointinger (SV Schwanewede) 270 ; Senioren C: 1. Günter Pein (SV Heidberg-Falkenberg) 277; 2. Friedel Cordes (SV Heidberg-Falkenberg) 240 (kh)

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Karsten Hollmann 18.02.2015 , „Die Norddeutsche“

25 Ringe Vorsprung für Nadja von Roden

Schützin des Vegesacker SV dominiert Luftgewehr-Freihand-Bezirksmeisterschaften
Nadja von Roden vom Vegesacker SV glänzte bei den Luftgewehr-Freihand-Bezirksmeisterschaften des Bezirksschützenverbandes Osterholz in Huxfeld und Wörpedorf mit 382 Ringen. Damit besaß die neue Bezirksmeisterin der Damenklasse einen Vorsprung von gleich 25 Ringen auf die zweitplatzierte Janine Behrens vom SV Worpswede. Von Roden schloss ihren Wettkampf mit zwei tollen 97er-Serien ab.
Bei den Schützen wartete Volker Wallrabe vom SV Schwanewede mit starken 360 Ringen auf. Dieses Resultat bescherte ihm immerhin Platz neun. Marcus Kriete vom SV Wörpedorf war an diesem Tage mit fabelhaften 385 Ringen nicht zu schlagen. Bei den Junioren B hätte Frederik Wunram vom Vegesacker SV nur allzu gerne den Titel eingefahren.
Der leicht favorisierte ehemalige Landesverbandsliga-Schütze des SV Wörpedorf überbot aber nur in einer von vier Serien die magische 90-Ringe-Marke und musste sich schließlich mit nur 352 Ringen um acht Ringe Marcel Viohl vom SV Worpswede geschlagen geben.
Bei den Altersdamen erreichte Helke Bünning vom Blumenthaler SV zwar mit 362 Ringen nicht ganz ihr gewohntes Niveau, ergatterte aber dennoch mit einem Vorsprung von einem Ring auf die Zweite Monika Böttjer vom SV Adolphsdorf den Titel. Diesen hätte Bünning mit mäßigen 88 Ringen zum Abschluss aber beinahe noch in Gefahr gebracht.
Im Klassement der Senioren musste Peter Zehle vom Blumenthaler SV mit 359 Ringen nur Heinz Sackmann vom SV Huxfeld um neun Ringe den Vortritt lassen. Bei den Seniorinnen räumte der Blumenthaler SV aber mal wieder alle drei Medaillen ab. Renate Zimmermann siegte mit 369 Ringen vor ihren Vereinskolleginnen Annegret Schmidt (360) sowie Edeltraud Eilers (354). Zimmermann und Schmidt machten an der Seite von Helke Bünning auch den Team-Titel bei den Altersdamen für den Blumenthaler SV perfekt. „Ich bin mit der Beteiligung an den Bezirksmeisterschaften sehr zufrieden“, ließ der stellvertretende Bezirkssportleiter Gerd Cordes wissen.
Männliche Jugend: 1. Alexander Hischke (SV Heidberg-Falkenberg) 370 Ringe; 6. Tjorven Meirose (SV Schwanewede) 287; 9. Tom Saevecke (SV Schwanewede) 176; weibliche Jugend: 1. Jasmin Flachsenberger (SV Adolphsdorf) 341; 4. Paula Steilen (Meyenburger SV) 302; 5. Kim Mehrtens (Meyenburger SV) 298; Juniorinnen A: 1. Mareike Wichels (SV Adolphsdorf) 351; 2. Janina Baumann (Meyenburger SV) 318; Junioren B: 1. Marcel Viohl (SV Worpswede) 360; 2. Frederik Wunram (Vegesacker SV) 352; Schützenklasse: 1. Marcus Kriete (SV Wörpedorf) 385; 9. Volker Wallrabe (SV Schwanewede) 360; Damenklasse: 1. Nadja von Roden (Vegesacker SV) 382; 4. Jennifer Grella (FSC Stendorf) 340; 6. Hanna Steilen (Meyenburger SV) 323; 8. Marina Wingert (SV Schwanewede) 317; Altersdamen: 1. Helke Bünning (Blumenthaler SV) 362; Teamwertung: 1. Blumenthaler SV mit Renate Zimmermann, Helke Bünning und Annegret Schmidt 1091; 3. Blumenthaler SV II mit Edeltraud Eilers und Rosemarie Stahlschmidt 700, Senioren: 1. Heinz Sackmann (SV Huxfeld) 368; 2. Peter Zehle (Blumenthaler SV) 359; 8. Bernd Wallrabe (SV Schwanewede) 338; 10. Werner Röcker (Meyenburger SV) 319; Seniorinnen: 1. Renate Zimmermann
(Blumenthaler SV) 369; 2. Annegret Schmidt (Blumenthaler SV) 360; 3. Edeltraud Eilers (Blumenthaler SV) 354; 5. Rosemarie Stahlschmidt (Blumenthaler SV) 346 (kh)

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Karsten Hollmann 14.02.2015 , „Die Norddeutsche“

Der Trainer und seine Musterschülerin

Gaby und Ralf von Roden sind erfolgreiche Sportschützen und nicht wegzudenkende Vorstandsmitglieder
Gaby und Ralf von Roden vom Vegesacker SV Schützenverein (VSV) leben und arbeiten zusammen und teilen sich mit dem Schießsport auch noch dasselbe Hobby. Beide sind sehr erfolgreiche Auflageschützen. Gaby von Roden steht aber gerade kurz davor, sich auch noch einmal für die Deutschen Meisterschaften mit der Luftpistole zu qualifizieren. Im Luftgewehr-Auflage-Wettbewerb hat sie es bereits zu nationalen Meisterwürden gebracht.
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Ralf und Gaby von Roden verbringen auch durch ihr gemeinsames Hobby, dem Schießsport, viel Zeit miteinander. (Karsten Hollmann)
Die Eheleute Gaby und Ralf von Roden sind aus dem Vegesacker Schützenverein (VSV) gar nicht mehr wegzudenken. Sie prägen den Klub nicht nur als Vorstandsmitglieder, sondern sorgen auch regelmäßig in mehreren Disziplinen für hervorragende Ergebnisse. In sportlicher Hinsicht hat aber Gaby von Roden meist die Nase vorn. Vor drei Jahren errang die Vereinsvorsitzende sogar mit 300 Ringen den Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Luftgewehr (LG)-Auflageschießen in Dortmund. Im Finale legte sie mit einem Vorsprung von 0,9 Ringen auf die Zweite ihre große Nervenstärke an den Tag.
„Wenn ich auf dem Stand bin, könnte auch die Welt untergehen. Ich würde es nicht mitbekommen“, versichert Gaby von Roden. Als sie im Jahre 2007 an der Seite von Anneliese Neugebauer und Erika Boroske die Bronzemedaille im Luftpistolen (LP)-Wettbewerb im Rahmen der Deutschen Meisterschaften gewann, erzielte sie mit 353 Ringen eine neue persönliche Bestmarke. „Ich habe beim Schießen die Ruhe weg“, betont die 62-Jährige.
Knapp das Nachsehen gehabt
Dies stellte sie zuletzt auch wieder bei ihrem Sieg bei den LG-Auflage-Rundenwettkämpfen des Bezirksschützenverbandes Osterholz bei den Seniorinnen A unter Beweis. Viel mehr zum Nervenflattern tendiert hingegen ihr Ehemann Ralf von Roden. Vielleicht musste sich der Kassenwart bei den Rundenwettkämpfen auch deshalb letztendlich mit 0,2 Ringen dem Gewinner Horst Sombetzki-Kremkow vom SV Hambergen beugen. „Aber was sind schon 0,2
Ringe bei 100 Schuss in fünf Wettkämpfen“, gibt der 52-Jährige zu bedenken. In der Theorie macht Ralf von Roden aber so schnell keiner etwas nach. Deshalb ist er auch unter anderem als Trainer seiner eigenen Frau unterwegs. „Wenn sich Ralf mal daran halten würde, was er anderen beibringt, dann wäre er mindestens so gut wie ich“, versichert Gaby von Roden. Aus eigener Erfahrung wisse sie jedoch, dass die Trainer in der Regel nie so ganz an ihre Schützlinge heranreichen.
An eine seiner eigenen Goldenen Regeln hält sich Ralf von Roden zum Beispiel nie. „Obwohl ich weiß, dass es einen nervös macht, während des Wettkampfes seine Ringe zu zählen, kann ich es nicht ausblenden“, so der gelernte Einzelhandelskaufmann. Deshalb verreißt er das Gewehr auch schon mal leicht, wenn er eine allzu gute Serie hingelegt hat. „Dann schieße ich erst mal eine oder zwei Neunen. Hinterher geht es wieder“, informiert Ralf von Roden. Mit einem Bestwert von 384 Ringen war der Altersschütze auch im LG-Freihand-Schießen mal ein starker Aktiver. „Irgendwann haben dann aber die Klamotten einfach nicht mehr gepasst“, weist von Roden auf seine Gewichtszunahme hin. Das Gewicht hindert ihn aber nicht daran, die LG-Freihand-Schützen des SV Wörpedorf zu trainieren. Der Landesverbandsliga-Absteiger möchte mit dem Nachfolger des aktuellen österreichischen Nationaltrainers, Uwe Knapp, so schnell wie möglich wieder in diese Klasse zurück. Dabei trainiert Ralf von Roden auch seine Tochter Nadja. Die 30-Jährige ist aber ebenso wie die andere Tochter Anja von Roden (28) nach wie vor Mitglied beim Vegesacker SV.
Während Ralf von Roden seinen Trainertätigkeiten nachgeht, so ist Gaby von Roden auch als Kampfrichterin in der 2. Bundesliga im Einsatz. Auch hier lässt sie keine Nervosität zu. „Ich sorge für Ruhe und Frieden auf dem Stand. Auch wenn alle Schützen und vor allem die Trainer in Hektik verfallen, kriegen wir alles hin“, erklärt Gaby von Roden. Bei kleineren Regelverstößen drücke sie auch mal ein Auge zu und macht den betreffenden Schützen nach dem Wettkampf auf sein Fehlverhalten aufmerksam.
„Wenn ich dies während des Wettkampfes machen würde, hätte er keine Chance mehr auf ein gutes Ergebnis“, weiß sie aus Erfahrung. Gaby und Ralf von Roden sind nicht nur verheiratet und schießen zusammen, sondern arbeiten auch noch gemeinsam. Im Patientenfahrdienst der von Rodens ist Gaby von Roden der Chef ihres Mannes. „Dafür, dass wir uns so oft sehen, streiten wir uns aber nur sehr wenig“, urteilt Gaby von Roden. Aber auch wenn sich die Eheleute im Schießsport stets gegenseitig gute Resultate gönnen, sind sie doch froh, aufgrund des unterschiedlichen Geschlechts nicht in denselben Klassen gegeneinander antreten zu müssen. Den größeren sportlichen Ehrgeiz besitzt Gaby von Roden. Für den Erfolg greift sie dann auch schon mal zu erpresserischen Methoden.
Adelige Herkunft
„Ich habe meinem Mann vor beiden Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften gesagt, dass ich dort nicht antreten werde, wenn ich kein neues Sportgerät bekomme“, räumt Gaby von Roden ein. Besonders stolz ist sie auf ihre adelige Herkunft. „Unser Adelsgeschlecht existiert seit 911. Wir sind Raubritter. Aus unserer Familie ist schließlich das Adelsgeschlecht Hardenberg hervorgegangen“, informiert die gebürtige Pfälzerin.
Bei den Geest-Kreismeisterschaften gewann die Nordbremerin Gaby von Roden gerade vier Einzeltitel. Ihr Mann war zudem in beiden Kleinkaliber-Auflage-Wettbewerben erfolgreich. Im LG-Auflage-Wettkampf brachte Gaby von Roden wieder mal 300 Ringe an. „Das schieße ich inzwischen aus dem Stand heraus mit jedem Gewehr“, versichert die in Nörten-Hardenberg aufgewachsene Sportlerin. Eigentlich heißt sie Gabriele von Roden.
„Gabriele hat mich aber nur meine Mutter genannt, wenn ich etwas angestellt hatte“, so die 62-Jährige. Bei den nächsten Deutschen Meisterschaften möchte sie auch gerne im LP-Wettbewerb starten. Das Limit von 350 Ringen hat sie erst vor kurzem auch in der LP-Bezirksklasse A erreicht.

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Karsten Hollmann, Die Norddeutsche, 11.02.2015

Veltl bezwingt Vorjahressieger

Luftpistolenschütze verweist Wedemeyer in die Schranken
Georg Veltl vom Vegesacker SV entschied ein wenig unerwartet das Luftpistolen (LP)-Best-of-20-Finale des Bezirksschützenverbandes Osterholz in Huxfeld zu seinen Gunsten. „Für mich kam der Gewinn des Finales schon etwas überraschend, da man ja in der Seniorenklasse ansonsten keine Finalausscheidungen mehr schießt. Und im Finalschießen war ich sonst nie besonders gut“, erklärte der strahlende Gewinner. Er bezeichnete das Schießen Schuss für Schuss mit dem Ausscheiden des jeweils am schlechtesten Platzierten aber durchaus als stressig.
Kevin Nestler vom Meyenburger SV (336), Michaela Cordes vom Blumenthaler SV (336) sowie Sigrid Heininger vom Vegesacker SV (333) verpassten in der Vorrunde die Qualifikation für das Finale der besten acht Aktiven. Nestler und Heininger verbauten sich jeweils mit schwachen 78 beziehungsweise 76 Ringen in der abschließenden Serie den Weg in die Zusatzrunde. Die ebenso eigentlich für die Endrunde startberechtigte Anneliese Neugebauer vom Vegesacker SV wird nun doch für den SV Anderlingen im Landkreis Rotenburg im Ligafinale starten.
In der Qualifikation hatte Cliff Wedemeyer vom SV Hüttenbusch mit 368 Ringen noch knapp die Oberhand über die Vegesacker Akteure Max Litau (366) und Georg Veltl (361) behalten. Alex Wulf (365) sowie Volker Frank (344) vom SV Schwanewede zogen als Vierter und Siebter ebenfalls ins Finale der besten acht Schützen ein.
Nachdem der nach seinen starken Ligaauftritten favorisierte Benno Böhm vom SV Buschhausen sich mit zweimal 3,6 Ringen als Achter aus dem Wettkampf verabschiedet hatte, mussten auch Volker Frank und Alex Wulf auf den Positionen sieben und sechs ihre Hoffnungen auf den Titel vorzeitig begraben. Auch Max Litau kam nicht wie gehofft zurecht. Mit nur 14,2 Ringen bei den Schüssen Nummer 13 und 14 war auch für den Vegesacker Schluss. Nachdem auch Marcus Vagt vom SV Worpswede ausgeschieden war, hatte Georg Veltl seine Medaille bereits sicher.
Lokalmatador Hans-Jörg Voß musste sich schließlich mit 19,0 Ringen geschlagen geben. Vor den beiden abschließenden Schüssen besaß der Vorjahressieger Cliff Wedemeyer einen Vorsprung von 0,5 Ringen auf seinen Widersacher Georg Veltl. „Ich hatte zuvor mit einer 7,4 und einer 8,3 schwache Schüsse abgeliefert“, ärgerte sich Georg Veltl. Mit einer 9,3 und einer 9,8 zog der Vegesacker aber noch mit insgesamt 182,9 Ringen um 1,1 Ringe an Wedemeyer vorbei. Wedemeyer startet bei Meisterschaften häufig für den SV Schwanewede.
Man steht doch etwas erstaunt am Stand, wenn so nacheinander die anderen ausscheiden und der eigene Name bis zu den letzten Schüssen nicht aufgerufen wird, um den Stand zu verlassen“, räumte der Vegesacker Georg Veltl ein. Er bedauerte es sehr, dass nur elf von 20 qualifizierten Aktiven aufliefen. So verzichteten hier auch Albert Pointinger und Andreas Minke vom SV Schwanewede sowie Michael Nonnewitz vom Blumenthaler SV auf ihre Teilnahme.
„Wir Vegesacker hatten uns aber gesagt, dass wir auf jeden Fall teilnehmen, um an den automatischen Anlagen zu trainieren, an denen wir ja dann eine Woche später auch die Bezirksmeisterschaften austragen werden“, sagte Veltl.

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Karsten Hollmann 17.01.2015 , „Die Norddeutsche“

Jugend ist auf dem Vormarsch

Beim Bogen-Hallenturnier sorgt der Nachwuchs für Aufsehen
Die ehemalige Feldbogen-Weltmeisterin Monika Jentges aus Zeven drückte dem Hallen-Bogenturnier des Vegesacker SV mal wieder ihren Stempel auf. Die inzwischen für den Bogensport (BS) Delmenhorst startende Altmeisterin gewann bei den Recurvebogen-Altersdamen alle drei Wettbewerbe und somit auch die Gesamtwertung. Zudem ragte Hendric Schüttenberg vom SSV Tarmstedt als Youngster in der Schützenklasse heraus.
Ohnehin dominierten neben Jentges die Aktiven des SSV Tarmstedt die Wettbewerbe bei der dritten Auflage des Hallen-Bogenturniers des Vegesacker SV. Die Schützen des Regionalligisten, der kurz vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga steht, sorgten für tolle Ergebnisse. „Sie boten insgesamt mannschaftlich die stärkste Leistung“, bestätigte Vegesacks Presse-Referent Georg Veltl.
Der eigentlich noch für die Junioren startberechtigte Youngster Hendric Schüttenberg gewann bei den Recurvebogen-Herren zwei der drei Wettkämpfe und verbuchte dabei mit 567 und 564 Ringen auch insgesamt die besten Resultate. Bei den Recurvebogen-Damen sahen die Zuschauer ein packendes Tarmstedter Mutter-Tochter-Duell zwischen Mascha und Elke Heins.
Mascha Heins setzte sich am Ende knapp gegen ihre Mutter Elke durch. Ebenfalls mit Macht ins erste Tarmstedter Team drängt Neuzugang Norbert Modrow. Der Oldie, der seinen Sport 30 Jahre ruhen gelassen hatte, machte Manfred Semke von der BSG Osterholz-Scharmbeck den ersten Platz in der Gesamtwertung der Altersschützen mit dem Recurvebogen streitig. Am Ende verzeichnete Semke gerade mal acht Ringe mehr als der frühere Lilienthaler. Semkes sonstiger Dauerrivale und Vereinskollege Rick Koss kam nicht so gut wie gewohnt zurecht. „Rick war nicht so zufrieden, da er ein paar Ringe einbüßte“, ließ Georg Veltl wissen.
Mit dem Blankbogen erzielte Volker Minnemann vom Vegesacker SV mit 392 Ringen immerhin das fünftbeste Ergebnis in der Schützenklasse. Nach tollen 213 Ringen im ersten Durchgang vermochte Minnemann das Niveau in der zweiten Hälfte des Wettkampfes der ersten Gruppe aber nicht ganz zu halten.
In dieser Altersklasse stellte Sascha Allhorn vom Verein Bogensport (BS) Delmenhorst eine Klasse für sich dar. Bei den Blankbogen-Damen gab wie erwartet die ehemalige Feldbogen-Weltmeisterin Monika Jentges den Ton an. Jentges gewann alle drei Wettbewerbe in Vegesack und verwies dabei dreimal ihre ehemalige Klubkollegin vom SV Bremervörde, Janieke Jager, auf den zweiten Platz.
„Monika bekennt sich offen als Fan des Vegesacker Hallenturniers. Sie hat sich auch schon für das nächste Jahr angemeldet, da sie nur noch an Veranstaltungen teilnimmt, die ihr Spaß machen“, zeigte sich Georg Veltl stolz.
Besonders hervorzuheben sind auch die Ergebnisse der Jugend und der Schüler. „Hier kommen ein paar Nachwuchsschützen heran, von denen man sicher noch einiges hören wird“, erklärte Georg Veltl. Besonders Matthias Potrafke vom SV Mühlentor sorgte bei den Schülern
A mit seinen 577 beziehungsweise 574 Ringen für Furore. Er ist auch bereits Mitglied des Landeskaders.
Der SV Mühlentor wartete im gesamten Nachwuchsbereich mit hervorragenden Resultaten auf. So entschied Mühlentors Malte Kruse die Recurvebogen-Jugend-Gesamtwertung mit 500 Ringen zu seinen Gunsten.
Starker Dallmann
„Malte Kruse, aber auch Fabian Meister vom BS Delmenhorst, Lorenz Warnken vom SSV Tarmstedt und Jannis Oldenburg vom SV Dauelsen zeigten mit ihren Ergebnissen, dass man mit ihnen zukünftig rechnen kann“, ist sich Veltl sicher. Besonders erwähnenswert war auch der Auftritt von Torge Dallmann vom SV Alfstedt. „Er ist noch so jung, dass er eigentlich noch nicht einmal der Schülerklasse angehört. Er hat sich mit 481 Ringen sehr gut geschlagen und bekam als jüngster Teilnehmer des Turniers einen Sonderpreis“, informierte Georg Veltl.
Insgesamt verzeichneten die Vegesacker wieder 90 Starts in drei Wettkampfgruppen. „Unser Turnier wurde von den Teilnehmern sehr gut aufgenommen. Es haben sich auch schon zehn Starter für das nächste Jahr angemeldet und sogar schon das Startgeld bezahlt. Neben der sportlichen Ausrichtung des Turniers als Vorbereitungsturnier für die Landesmeisterschaften findet auch das ganze Drumherum in Vegesack Anerkennung. Die Bewirtung und die sportliche Abwicklung im Verein wird von den Sportlern durch wiederholte Teilnahme am Turnier honoriert“, zog Georg Veltl ein positives Fazit.