Unser Stand


Auf unseren sechs 25m Bahnen ist es möglich nahezu jede Disziplin zu trainieren, welche mit einer Pistole geschossen werden kann. Das Angebot reicht hierbei von Kleinkaliber (22.lfb) bis hin zum Großkaliber (z.B. 9mm).


Die Luftpistole (LuPi)



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Die Luftpistole ist sozusagen die unkomplizierteste Pistolendisziplin. Das gilt allerdings nur, was den offiziellen rechtlichen Teil des Schießsports anbelangt. Hier Genügt das 18. Lebensjahr als Voraussetzung für den Erwerb und Besitz einer Luftpistole. Schießtechnisch gehört die Luftpistole mit zu den anspruchsvollsten Disziplinen. Die langsame Geschwindigkeit der Bleikugeln (Diabolos) hat zur Folge, dass sich jeder Wackler des Schützen auf das Trefferbild auswirkt. Die Luftpistole erzieht den Schützen/die Schützin zum sauberen Abziehen und Halten, wie keine andere Disziplin. Manche Trainer sagen sogar, dass die Luftpistole die Basis für jedwedes Pistolenschießen ist.


Konstruktion

Für Luftpistolen gibt es verschiedene Konstruktionen. Bei älteren Ausführungen wurde der Lauf in die Waffe gedrückt und dabei wurde eine starke Feder gespannt. Beim Bestätigen des Abzuges wurde unter starkem Prellschlag eine Kugel oder ein Federbolzen abgeschossen. Bei weiteren Entwicklungen wurde der Lauf nach unten abgeknickt und spannte dabei ebenfalls eine Feder mit einem Luftverdichtungskolben. Nach dem Schließen der Waffen drückte beim Betätigen des Abzuges der Kolben die Luft zusammen und die Kugel wurde ebenfalls mit einem deutlichen Prellschlag abgeschossen. Die Bemühungen der Konstrukteure gingen dahin, diesen Prellschlag mehr und mehr zu reduzieren.
Moderne Luftpistolen gibt es in vier verschiedenen Ausführungen: mit seitlichem Spannhebel, mit Pressluft bzw. CO2-Kartusche oder als Selbstkomprimierer, wobei aktuelle Wettkampf-Luftpistolen nur noch Pressluft als Treibmittel verwenden. Als Munition werden in der Regel Diabolos vom Kaliber 4,5 mm verwendet, die einen Durchmesser von 4,48 bis 4,52 mm und ein Gewicht von 0,50 bzw. 0,51 g haben.
Viele Pistolen lassen sich mit zahlreichen Feineinstellungen (z.B. Griffposition, Abzugsgewicht, Abzugsposition) an den Schützen anpassen. Auch Spezialanfertigungen von Griffen sind möglich, jedoch durch die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes und anderer Schießsportverbände geregelt. Bei Wettkämpfen gibt es weitere Einschränkungen. Dazu gehören eine maximale Breite und Höhe der Waffe, ein Maximalgewicht (denn eine schwerere Waffe kann man ruhiger halten) und die Visierlänge.

Schießsport

Schießen mit der Luftpistole
Das Luftpistolenschießen findet grundsätzlich in der Anschlagsart „stehend freihändig“ statt. Die Luftpistole darf nur mit einer Hand gehalten werden. Das Abzugsgewicht muss mindestens 500 g betragen. Das Gewicht der Waffe darf 1500 g nicht überschreiten. Vor jedem Wettkampf ist das Abzugsgewicht zu überprüfen.
Die Visierung erfolgt über Kimme und Korn, die auf der Oberseite der Waffe angebracht sind. Es darf bei Wettkampfwaffen grundsätzlich nur eine offene Visierung verwendet werden, das heißt Kimme und Korn dürfen nicht in Gehäusen untergebracht sein. Die Kimme besteht aus einer rechteckigen Aussparung in einem Metallplättchen. Das Korn ist an der Oberkante abgeflacht und muss nun beim Zielen mit seiner Oberkante eine Linie mit der Oberkante der rechteckigen Aussparung in der Kimme bilden. Diese Linie muss nun unterhalb des Ringspiegels einer Schießscheibe angesetzt werden (man spricht hierbei von „aufsitzen lassen“ des Ringspiegels). Dabei soll das Korn gleichzeitig mittig unterhalb der Zehn auf der Schießscheibe angesetzt werden.
Das Luftpistolenschießen ist seit Seoul 1988 eine olympische Disziplin.

Waffenrechtlicher Hinweis (Deutschland)

In Deutschland sind Luftdruckwaffen bis zu einer Mündungsenergie von 7,5 Joule an Personen ab 18 Jahre frei verkäuflich (Erwerb), sofern sie den „F-im-Fünfeck“-Stempel tragen. Das geladene oder ungeladene Tragen von Luftdruckwaffen („Führen“) in der Öffentlichkeit ist untersagt. Hierfür wäre ein Waffenschein Voraussetzung, der jedoch für Luftdruckwaffen grundsätzlich nicht ausgestellt wird. Der Transport einer nicht schussbereiten und nicht zugriffsbereiten (verpackten) Waffe z.B. zu einem Schützenhaus oder anderen Schießsportstätten gilt als erlaubnisfreies Führen und ist statthaft, ebenso ist das Schießen auf privaten Grundstücken erlaubnisfrei. Beim Schießen mit Luftdruckwaffen muss gewährleistet sein, dass Geschosse einen befriedeten Bereich, also im Allgemeinen das Grundstück, nicht verlassen können (WaffG, §12 (Ausnahme von Erlaubnispflichten), Abs. (4), 1a)). Das Mindestalter für das Schießen mit Luftdruckwaffen im Schießsport beträgt in Deutschland 12 Jahre, mit Ausnahmegenehmigungen auch schon ab 10 Jahren. Allerdings gilt dieses Alter nur für das Schießen in einem Verein unter Aufsicht. Im privaten Bereich ist Jugendlichen unter 18 Jahren der komplette Umgang mit Luftdruckwaffen untersagt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Luftpistole

Waffe
  • Luft- oder CO2-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm
  • die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten
  • Gewicht maximal 1,5 kg inkl. Laufbeschwerung
  • Abzugsgewicht mindestens 500 g
  • Stecher und Rückstecher sind nicht erlaubt
  • Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden
      

Munition
  • handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm (.177)
      

Scheiben
  • Durchmesser der 10 = 11,5 mm,
  • Durchmesser der Ringe 1 bis 9 = je 8 mm
      

Entfernung
  • 10 m
      

Anschlag
  • stehend freihändig
      

Programme
  • 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inkl. Probeschüsse (s. Regel 2.10 SpO)

Quelle: http://www.dsb.de/sport/disziplinen/pistole/luftpistole_10m/

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Die Sportpoistole (SpoPi)


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Waffe
  • zugelassen sind selbstladende Pistolen mit einem Höchstgewicht von 1400 g, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen
  • die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann
  • Abzugswiderstand 1000 g
      

Munition
  • handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb)
        

Scheiben
  • für Präzision: Scheibe wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m
  • für Duell: Scheibe wie im Wettbewerb Schnellfeuerpistole 25 m
      

Entfernung
  • 25 m    
  

Anschlag
  • stehend freihändig
  • Duell Fertighaltung *
        

Programm
  • Wettkampfprogramm besteht aus je einem Durchgang Präzision- und Duellschießen zu je dreißig Schuss
  • Präzisionsschießen: sechs Serien zu je fünf Schuss in fünf Minuten
  • Duellschießen: für jede der sechs Serien zu je fünf Schuss werden die Scheiben fünf mal für je drei Sekunden dem Schützen zugedreht und für jeweils sieben Sekunden weggedreht
  • bei jeder Zudrehung der Scheibe darf nur ein Schuss abgegeben werden
  • die Schießzeit wird vom Augenblick des Zudrehens bis zum Augenblick des Wegdrehens der Scheibe gerechnet (Regel 2.40 SpO)

Quelle: http://www.dsb.de/sport/disziplinen/pistole/sportpistole_25m/

Die Olympische Schnellfeuer Pistole (OSP)



Die Disziplinen „Olympische Schnellfeuerpistole (OSP)“, „Standard-Pistole“ und „Kleinkaliber- Sportpistole“ können seit einer Regeländerung in 2007 mit einer einzigen Pistole, der KK-Sportpistole ausgeübt werden. Seit dem ist die OSP wieder stärker im Fokus des Interesses der Schützen.

  
Waffe
  • zugelassen sind selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, mit einem Höchstgewicht von 1400 g
  • die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann
  • Abzugswiderstand beträgt 1000 g


Munition
  • Kaliber 5,6 mm (.22 lfb) mit einem Geschossgewicht von mindestens 2,53 g = 39 Grain und einer Mündungsgeschwindigkeit von mindestens 250 m/s  
    

Scheiben
  • 5 Scheiben nebeneinander stehend mit einem Abstand von 75 cm zwischen den Scheibenachse
  • Höhe des Scheibenzentrums beträgt – gemessen vom Boden des Schützenstandes – 140 cm ± 10 cm
  • die Scheibe ist schwarz und ist in sechs Bewertungszonen unterteilt
  • Durchmesser der 10 = 100 mm,
  • Durchmesser der Ringe 5 bis 9 = je 40 mm
  • die Scheibendrehung erfolgt automatisch und ist in der jeweiligen Serie für den Schützen sichtbar
      
Entfernung
  • 25 m
      

Anschlag
  • stehend freihändig (Fertighaltung)*
      
Programme
  • der Wettbewerb besteht aus 60 Schuss, die in zwei Halbprogrammen à 30 Schuss zu bestreiten sind.
  • das Halbprogramm gliedert sich in sechs 5-Schuss-Serien, je zwei hiervon innerhalb 8, 6 und 4 Sekunden (Regel 2.30; 2.31 SpO)

* Fertighaltung: Fertighaltung für die Wettbewerbe Olympische Schnellfeuerpistole, Sportpistole Duell / Zentralfeuerduell und Standardpistole (20 und 10 Sekunden).
Der Schütze senkt den Arm um mindesten 45 Grad aus der Waagerechten.
In dieser Haltung erwartet der Schütze das Zudrehen der Scheiben oder das Signal zum Schießen, ohne den Arm zu beugen oder zu bewegen.
In dem Augenblick, in dem sich die Scheibe zu drehen beginnt, darf der Schütze die Pistole bewegen.

Quelle: http://www.dsb.de/sport/disziplinen/pistole/schnellfeuerpistole_25m/

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Die Standartpistole


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Waffe
  • zugelassen sind Revolver und selbstladende Pistolen des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb) wie für den Wettbewerb Sportpistole
  • Höchstgewicht der Waffe 1400 g
  • Abzugsgewicht 1000 g
      

Munition
  • handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb)
        

Scheiben
  • wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m
        

Entfernung
  • 25 m
        

Anschlag
  • stehend freihändig
        

Programm
  • der Wettbewerb besteht meist aus 60 Schuss in drei aufeinanderfolgenden Durchgängen von je 20 Schuss
  • jeder Durchgang besteht aus 4 Serien à 5 Schuss in der Reihenfolge
          a) 4 x 5 Schuss in 150 Sekunden,
          b) 4 x 5 Schuss in 20 Sekunden,
          c) 4 x 5 Schuss in 10 Sekunden (Regel 2.60 SpO)

Quelle: http://www.dsb.de/sport/disziplinen/pistole/standardpistole_25m/



Die Großkaliberpistolen und Revolver



Bild "Großkaliber Pistole.png"

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Großkaliberpistole / Großkaliberrevolver
(9 mm Luger, .45 ACP, .357 Magnum, .44 Magnum)

  
Waffe
  • zugelassen sind Pistolen und Revolver in verschiedenen Wertungsklassen
  • Abzugsgewicht mindestens 1000 g
  • Magazin-/Trommelkapazität mindestens 5 Patronen
        

Munition
  • handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition, die den geforderten Mindestimpuls (MIP) erreicht
  • Munition muss waffentypisch sein (d.h. für Pistolen Patronen ohne Rand, für Revolver Patronen mit Rand; sowie für Patronen Kaliber 9 mm Luger, .357 Magnum, .44 Magnum, .45 ACP)
      

Scheiben
  • Scheibenentfernung beträgt 25 Meter, Dreh- oder Standscheiben
      
Anschlag
  • stehend freihändig
  • Waffe darf mit 2 Händen gehalten werden
  • es darf im Voranschlag geschossen werden
      

Programm
  • 40 Schuss bestehend aus 2 Durchgängen zu je 20 Schuss, 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden – Scheibe wie Freie Pistole 50 m
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden – Scheibe wie Olympische Schnellfeuerpistole 25 m
  • die sechs besten Schützen bestreiten den Endkampf (Regel 2.50 SpO).

Quelle: http://www.dsb.de/sport/disziplinen/pistole/grosskaliberpistole/



die Großkaliberrevolver .357 Magnum und .44 Magnum


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siehe Großkaliberpistole



Die Freie Pistole



Die Freie Pistole wird als die „Königsdisziplin“ unter den Pistolendisziplinen bezeichnet. Jeder der einmal auf 50m Entfernung die Zielscheibe über das Visier einer freien Pistole betrachtet hat und seine eigenen Bewegungen, die er mit der Pistole ausführt, glaubt nicht, dass man auf diese Entfernung überhaupt etwas treffen kann. Die Freie Pistole ist auch die Disziplin, die mit am meisten Training benötigt und bei der sich kleinste Unsicherheiten in schwerwiegenden Irrläufern auf der Scheibe bemerkbar machen. Aber gerade diese Herausforderung macht den Reiz der Disziplin aus.


Bild "Freie Pistole.png"

Waffe
  • alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb)
  • Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden
  • der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen
  • der Griff darf keinerlei Verlängerungen haben, die über das Handgelenk hinausragt und so als Stütze dienen könnte      

Munition
  • handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb)      


Scheiben
  • Breite des Ringes 10 = 50 mm
  • Breite der Ringe 1-9 = je 25 mm

Entfernung
  • 50m
      

Anschlag
  • stehend freihändig  
    

Programm
  • 60 Schuss in 120 Minuten oder 40 Schuss in 90 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 2.20 SpO).

Quelle:http://www.dsb.de/sport/disziplinen/pistole/freie_pistole_50m/


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